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Montag, 16. April 2018

Asperger und Ansprüche

Dürfen Autisten Ansprüche haben? Oder stehen diese nur den NT zu? Im Grunde genommen sind diese beiden Fragen doch sinnlos. Mensch ist Mensch. Ob er eine Diagnose hat, oder nicht, sollte keine Rolle spielen. Doch das ist leider Wunschdenken.
Ich denke, dass Autisten die selben Ansprüche haben wie die NT auch. Auch wenn sie sie nicht immer äussern können.
Ist es falsch etwas zu fordern? Einen Anspruch zu haben? Nun, aus der Sicht der NT, nein. Es ist einer ihrer Wesenszüge, dass sie dies tun. Sie haben viele Ansprüche. Sie fordern und wollen die ganze Zeit. Alles muss sich immer nur um sie und ihre Interessen drehen. Alles ist auf sie ausgerichtet. Ihre Ansprüche. Nur, sie irren. Denn wenn alle so wären, würde dies zu nichts führen. Die Menschen sollten wieder lernen mit weniger zufrieden zu sein. Weniger zu nehmen und mehr zu geben. Aber eben,  das ist nicht im Wesen des NT. Auch wenn sie immer sagen, dass sie Empathie und haben. Sich in andere versetzten können. Andere verstehen und wahrnehmen können. So können sie dies alles dich nicht. Es ist eine Illusion. Wenn ich mir die Welt anschaue so sehe ich jeden Tag zu viele Beweise, dass dies leider so ist.
Aber zurück zum Thema. Dürfen wir Autisten Ansprüche haben? Ja sicher. Wie gesagt, es ist sogar wichtig diese zu äussern. NT verstehen so was. Es ist ihre Sprache. Ich weiss von vielen Autisten, mich eingeschlossen, dass sie das eben nicht können. Alles wollen sie alleine tun. Wieso auch nicht? Nur, das führt halt dann immer wieder zu Problemen. Aber ich selber kann nicht anderes. Kann nicht fordern. Ansprüche haben. Das führt doch nur zu Leiden. Nun, das Gegenargument ist, wen ich es nicht sage, führt dies auch zu Leiden. Ja, dem ist so. Aber Es ist nun mal so. Ich habe vieles Ausprobiert. Aber es gelingt mir nur sehr selten. Nicht wie die NT. Die sagen einfach was sie wollen.
Besonders in den Zeiten wie diesen. Alle sind individuell und einzigartig speziell. Somit sehen sie es als ihr ureigenes Recht an, alles zu fordern was sie wollen und es auch zu bekommen. Wenn nicht, dann, sieh Nachrichten.
Ist doch so. Wir haben in der Welt den NT nichts verloren. Ich komme mir jeden Tag vor, als ob ich in einem Theater bin. Als Statist. Nicht wirklich dabei. Für mich ist die Welt komisch. Das habe ich in den letzten Jahren immer wieder geschrieben. Und das traurige ist, es hat sich nichts daran geändert.
Ausser, dass meine Ansprüche an die Welt NULL sind. Ich habe keine mehr. Denn, was immer auf sie folgte, waren Enttäuschungen. Ist doch so. Denk mal darüber nach. Wie viele Male wolltest du etwas, und es ist nicht in Erfüllung gegangen. Wieso auch immer. Wie viele Male dachtest du, es kommt schon irgendwie gut, und es kam nicht so.
Wenn man als Behinderter aber dann wirklich mal was von der Welt will. Seien es Leistungen, auf die man von Gesetzeswegen Anspruch hat, dann dauert es. Manchmal Jahre. Ich denke, viele von euch kennen das nur zu gut. Wenn aber ein NT was will, so kommt es mir vor, kein Problem.
Behinderte sind und bleiben Menschen die nicht ernst genommen werden. Die nicht die gleichen Rechte haben, wie die die es nicht sind. ABER liebe Nicht-Behinderte. Ihr seit nur nicht behindert, weil ihr noch nicht als solche diagnostiziert worden seit. Tja, so was kann sehr schnell gehen.
Es geht mir aber nicht darum, jetzt darüber zu schreiben, was behindert ist oder nicht. Sondern das Thema ist Ansprüche.
Wie geschrieben, ich habe keine mehr. Das mag sich jetzt lesen, als ob ich frustriert bin. Enttäuscht. Abgelöscht. Das ich die Welt fatalistisch sehe. Nein. Es ist einfach meine Erfahrung, dass es nur zu Leiden führt. Das es keinen Sinn ergibt, an so was festzuhalten. Denn, schlussendlich ist doch jeder für sich. Ein Anspruch ist für mich etwas wegnehmen. Also etwas nicht-positives.
Dies ist meine Art mit den Ansprüchen umzugehen. Jeder aber sollte seinen eigenen Weg finden, mit ihnen umzugehen. Was du sicher auch tust. Denn jeder Mensch hat doch seine eigene Geschichte. Was ich manchmal nicht verstehe ist, dass die NT uns einfach als Autisten ansehen, statt als Mensch. Aber ich erhebe den Anspruch nicht, dass sie dies ändern. Denn, sie können es nicht. Sie verstehen und die gleiche Art. Also Menschen die auch so sind wie sie.
Wie auch immer. Genug geschrieben für heute. Danke fürs lesen.

Freitag, 23. März 2018

Asperger und die Neugier

In letzter Zeit stosse ich immer wieder auf das Wort Neugier. Ich habe mich gefragt, was das den nun wieder soll. Was ist an diesem Wort so speziell? Nun, Neugier, ist doch nichts anderes als ein zusammengesetztes Wort. Neu und Gier. Wobei Neu kein Problem ist. Aber Gier? Nun, darin sehe ich ein Problem.
Denn, Gier führt immer dazu, dass irgend wann Leiden verursacht wird. Es ist mir klar, das die NT meinen, man soll sich interessieren. Nach Wissen oder Erkenntnis streben. Wieso sagen sie es denn nicht so? Keine Ahnung. Vielleicht denken sie nicht nach, was das Wort Neugier bedeutet.
Jedenfalls ist es ein Wort, das ich nicht gebrauche. Denn es beinhaltet auch, dass man den Verstand ausschaltet. es bedeutet doch, dass man immer mehr will. Und, wo man was nimmt, hat jemand anderes weniger. Tja, die Sache mit dem Gleichgewicht.
Vielleicht fragst du dich jetzt, was das mit dem Autismus zu tun hat. Ich denke, Autisten per se sind nicht neugierig. Gier ist nicht unser Ding. Autisten wollen verstehen. Wissen sammeln. Aber sie sind nicht neugierig.
Beispiel. Passiert, etwas auf der Autobahn, so gibt es Stau, weil alles schauen müssen. Sie sind neugierig. Mir ist das egal. Autisten kümmern sich um sich. Per Definition. Das bedeutet als, das wir uns nicht kümmern, was ausserhalb von uns passiert. Was so nicht stimmt. Nicht bei allen Autisten. Aber in all den Jahren, in welchen ich mit Autisten zusammengearbeitet habe, habe ich nie erlebt, dass jemand neugierig war. NT's schon. Die können einfach nicht anders.
Und das Beste an der Sache ist, dass sie das noch zugeben. Sie wissen, das es Leiden verursacht. Ja sie wollen das alle neugierig sind. Alle sollen so sein. Verstehe ich nicht. Bei uns in der Firma ist ein grosses Plakat. Was steht drauf? Sei Neugierig. Echt. Kein Witz.
Sie meinen es anders. Klar. Aber wieso nicht die korrekten Wörter gebrauchen können, weiss ich echt nicht. Es ist doch bei den NT immer das selbe. Sie sagen etwas und meinen was anderes. Sie können oder wollen sich nicht korrekt ausdrücken. Oder aber es gibt noch einen Grund den ich nicht kenne.
Jedenfalls Neugier ist für mich ein Unwort. Den Gier ist nicht das wonach ich strebe. Es geht mir nicht darum etwas auf Kosten eines anderen zu bekommen. Gier, Neugier, engt den Geist im denken ein. Man wir blind für das grosse Ganze. Man sieht nur noch, was man WILL. Nicht mehr was es für Folgen haben könnte. Und genau das passiert doch jeden Tag auf der Welt. Es gibt echt keinen Tag, ohne dass irgendwo NT wieder Chaos und Tod verursacht haben. Kein Tag. Echt, dass soll also die Welt sein, in der wir uns zurecht finden sollen. Eine Welt, die kaputt ist. die zerfressen ist, von Gier, oder beschönigt, Neugier. Die neue Gier. Kaufe, Konsumiere, schalte dein Hirn aus. Zugleich steigen die Ansprüche nach immer mehr und besser. Aber ohne was dafür tun zu wollen. Die NT sehen es als ihr RECHT an, alles zu bekommen was sie wollen. Sich nicht mehr einschrenken zu müssen. Gierig nach mehr und mehr. Das führt dazu, dass immer mehr Stress und Chaos entsteht. Denn ein ruhiger Geist, wirkt sich ruhig auf seine Umgebung aus. Aber ein Affengeist, die Worte des Buddha, wirkt sich negativ aus sich und die Umgebung aus. Und genau DAS ist das was ich beobachte.
Vielen NT ist es egal, was mit der Welt passiert, solange sie das bekommen, was sie wollen. Sie sind gierig nach dem neusten Trend. Machen bei allem mit, was angesagt ist. Hauptsache, man kann es kaufen und zeigen. Sich darstellen.
Bin vom Thema abgewichen. Sowas passiert schnell, wenn ich einfach schreibe. Jedenfalls ist also neugierig sein nicht das, was man sein sollte. Sondern das Streben nach Wissen und Erkenntnis. Das ist ein harter und mühsamer Weg. Ein Weg, den heute nicht mehr viele gehen wollen. Denn sie wollen nur noch rasch ein Video sehen und das das Gefühl haben, sie haben Wissen. Erkenntnis ist noch viel mühsamer zu erlangen. Denn sie setzt voraus, das man DENKT. Nur eben, der Mensch vermeidet das Denken. Dieser Satz stammt nicht von mir, sondern von einem NT. Wie auch immer. Gier ist nehmen. Nehmen ist Leiden. Dies aber gilt es zu vermeiden.
Nun aber bedenke, dass dies meine GedankenWelt ist. Also nicht absolut. Doch denke darüber nach. Das Leben wird einfacher, wenn man alles ruhiger angeht und nicht immer nur will, sondern auch mal gibt.
In diesen Sinne, danke fürs lesen.

Donnerstag, 22. Februar 2018

Asperger und das sich Anpassen

Ich weiss auch nicht, was mit den NT los ist. Sie unternehmen immer mehr, dass sie sich von anderen unterscheinen können. Und doch, wollen sie, dass alle so sind und denken wie sie selber. Verstehe ich nicht. Es ist ein Widerspruch in sich.
Alles zielt doch darauf ab, dass es nur noch ein Gedanke gibt. Ein richtig und ein falsch. Wieso das? Nun, ich denke, es hat mit etwas zu tun, das den Menschen angeboren ist. Angst. Sie wollen keine Angst haben. Denn, wenn alle so sind wie sie, so denken wie sie, dann hat sich doch das mit der Angst erledigt. Nur, das wird niemals passieren. Dafür sind die Menschen zu verschieden. Also werden sie weiterhin System entwickeln, damit sie dem Ideal von Gleichheit nahe kommen. Sie können dies auch mit Videoüberwachung machen. Mit gezielten News. Mit Werbung. Mit allem Möglichen eben.
Nur, WIR alle sollen uns anpassen. Aber das geht eben nicht. Denn, es gibt da nur so Menschen wie uns. Autisten. Wir passen nicht in das Weltbild von NT. Wir passen nicht in diese Welt. Also sagen sie uns, was wir nicht können. Echt, ich habe es damals fast geglaubt. Bis ich herausgefunden habe, dass ich nicht nur Schwächen, sondern auch Stärken habe. Andere als die NT. Aber es sind Stärken. Nur, ich habe so aufgehört zu denken. Stärken, Schwächen. Nein. Das ist nicht zweckdienlich. Was für ein Wort. NT hören das nicht gerne. Wieso? Weil es nichts mit ihnen zu tun hat, sondern mit den anderen. Aber das ist für ein andermal.
Jedenfalls versuchen sie uns mit ihren Therapien und mit Bücher, Filme und Vorträge mürbe zu machen. Sie meine, das sie jemals so werden wie sie. Nein. Sie irren. Was sie nicht verstehen, ist die Thematik Autismus als solches. Sie verstehen einfach nicht, dass es Menschen gibt, die nicht sind wie sie. Ja, sie messen uns an ihren Massstäben. Aber das ist falsch. Denn wir sind eigen.
Das war jetzt ein wenig übertrieben. Sicher, aber das soll es auch sein. Denn, es regt zu denken an. Etwas, was übrigens, die NT vermeiden, wenn sie nur können. Denken. Sie sind Wesen die von ihrem Unterbewusstsein gesteuert werden. Kann ich mir echt nicht vorstellen. Aber es ist scheinbar so. Ein NT reagiert zu 90% aus dem unterbewussten heraus. Das ist übrigens nicht von mir sondern von den NT. Also, wie wollen sie alle gleich sein, wenn sie nicht denken. Sie wollen also das Unterbewusstsein manipulieren. Wollen das alle einfach intuitiv so handeln und denken, wie gewünscht. Was aber passiert, wenn Menschen kommen, die fast nur denken können. Für die das normal ist. Die nicht verstehen, wieso andere Menschen, NT, so komisch reagieren, oder komische Dinge tun. Wie Kriege oder Terror. Wie Lügen oder betrügen. Solche Dinge sind bei den NT normal. Wie die Sache mit dem Kompromiss. Er ist doch nur eine andere Bezeichnung für das sich Anpassen. Oder etwa nicht? Denk mal nach. NT suchen immer den Kompromiss. So können beide Seiten etwas beitragen, aber keiner ist wirklich zufrieden. Sie sagen dann, das es schon passt. Lügen. Sie belügen sich selber.
Auf der anderen Seite, sind sie aber auch OK. Ich mache mich oft auch lustig über sie. Wieso nicht? Sie finden uns auch komisch. Aber was ich nicht tue, ist jemanden auslachen. Das hingegen geht nicht.
So genug geschrieben für heute. Es ist ja fast ein Monat her, seit ich dies das letzte Mal getan habe. Bin noch ein wenig geistig ungelenkig. Aber es wird dann schon wieder. Jedenfalls musste ich einfach mal wieder beginnen und einfach mal drauflos schreiben. Danke fürs lesen.

Dienstag, 30. Januar 2018

Asperger und Trauer

Nun, ich habe seit dem 12.1.18 nichts mehr geschrieben. Dies hat einen sehr traurigen Grund. Am Sonntag vor einer Woche musste ich erleben, was Trauer ist. Jemand der mir sehr nahe stand ist von uns gegangen.
Die Frage die sich mir danach stellte, war, wie kann ich sie, die Trauer, überwinden? Und wie kann ich mit ihr umgehen. Wie mit der Trauer meiner Familie umgehen. Fragen über Fragen.
Heute nach der Abdankungsfeier, wurde mir klar, wie. Nicht etwa mit dem Spruch, das Leben geht weiter oder es ist wie es ist. So was bringt nichts. Das kann jeder bestätigen, der Gleiches erlebt hat. Nein, es war was anderes. Das die Person, welche von uns gegangen ist, mir gesagt hatte, dass sie ihren Frieden gemacht hat. Das es für ihn stimmt. DAS hat mir geholfen zu erkennen, dass es nicht um uns geht, sondern um die Person, welche betroffen ist. Das wir oft egoistisch denken. Und nur an unser eigenes Wohl denken. Nicht aber, was jemand anders denkt oder will.
Es ist schwierig im Moment, mich zu konzentrieren. Was verständlich ist. Aber, ich sage mir auch, dass es der Verstorben nicht wollte, das wir aufgeben. Wir sind seine Erben. In allem. So muss ich mein eigenes Ego hinten anstellen und dessen gedenken, was er mir sagte.
Trauer und Autismus. Das ist so eine Sache. Die einen meine, wir können keine empfinden. Sie irren. Denn, es ist eine der Grundemotionen, die jedes fühlende Wesen höherer Art besitzt. Nur die einen brechen zusammen. Die anderen weinen. Weinen hilft übrigens sehr. Aber irgendwann hat es sich auch ausgeweint. Naja, jedenfalls, so bin ich der festen Überzeugung, dass wir alle Trauer empfinden können und sie auch ausdrücken können.
Es ist ein Thema, dass oft tabuisiert wird. Der Tod gehört für die Menschen nicht zum Leben. Die Geburt schon. Komisch. Aber auch der Tod gehört da zu. Er ist das umgekehrte der Geburt. Nüchtern betrachtet. Hat aber was. Für mich gehörte der Tod immer schon zum Leben. Nur, wenn man ihn so hautnah erlebt, ist es nochmals was anderes. Komischerweise nicht traurig. Sondern befreiend. Die Trauer kommt später. So war es bei mir. Ich kann da nicht für andere Menschen sprechen oder schreiben.
Es ist aber ein Thema, dass mich so schnell nicht mehr loslassen wird. Denn Trauer ist Leiden. Also stellte ich mir die Frage, zu denen Oben, wie kann es beendet werden? Naja, loslassen. Im Geist. Nicht mehr an dem was war anhaften. Sondern versuchen zu überwinden. Klingt abgehoben, ich weiss. Aber, es funktioniert.
Wie dem auch sei. Jedenfalls, versuche ich jetzt wieder regelmässiger zu schreiben. Ich bitte aber um Nachsicht, wenn es mir im Moment nicht wirklich gelingen wird.

Freitag, 12. Januar 2018

Aspereger und die behindernde Welt

Ist unsere Gesellschaft Autistengerecht? Werden wird nicht durch die Welt behindert? Ich denke ja. Denn, es gibt so vieles, was ich nicht kann. Respektive, könnte, aber es würde zu viel Stress bedeuten.
ÖV zum Beispiel. Muss nicht mehr sein. Ist mir zu laut. Zu komisch. Und warten, ist nicht meine Stärke. Besonders dann nicht, wenn es kalt ist. Arbeit. Tja, das ist so eine Sache für sich. Arbeit ja, Menschen nicht zu viel. Denn, es geht den Menschen doch immer nur um sich. Sie sehen die Arbeit als Einschränkung an. Ich als Befreiung. Ich sehe die Arbeit als etwas an, dass der Gesellschaft hilft. Nicht als Last. Nur, die Arbeit ist eben nicht für sich alleine. Wenn da oft die Menschen nicht wären. Denn, sie sind laut. Sie sprechen über Dinge, die keinen Sinn ergeben. Sie nennen das Smalltalk. Ich nenne es sinnloses Geplapper. Das war hart, ist doch aber so nicht?
Die Welt behindert mich, oder aber bin ich der Behinderte. Nun, sicher, aus der Sicht der Menschen, ja. Aus meiner Sicht, ist es die Welt und wie sie beschaffen ist. Nicht das, was von der Natur kommt, sondern, was vom Menschen kommt.
Sie verursachen Chaos. Sind immer verwirrt oder haben Angst. Verstehe ich nicht. Wie wäre es mal mit denken? Nun, das geht nicht. Es gibt noch keine App dafür. Also behindern sich die Menschen, NT, doch selber, indem sie alles den Maschinen überlassen.
Nun, ich bin selber einer der Software schreibt. Also dafür sorgt, das die Arbeit schneller geht. Der NT weniger denken und tun muss. Was für ein Aufwand. Aber ich mag es so. Es behindert mich nicht, wenn ich programmiere. Nur, wenn die NT was von mir wollen. Was zum Glück, selten ist. Sie lassen mich in Ruhe. Denn, sie wissen nicht, was mit mir anfangen. Sprechen? Nun, ich spreche nicht so wie sie. Also bin ich behindert. In ihren Augen.
Mir ist das egal. Muss es auch sein. Vor Jahren, als ich die Diagnose Autismus bekam, war alles anderes. Ich verlies den Psychiater mit dem Gedanken, oha, ich bin jetzt behindert. Ich hatte ein falsches Bild davon. Wie die meisten NT. Doch mit den Jahren lernte ich, was es heisst behindert zu sein. Und, was wichtiger ist, dass ich es nicht bin. Sondern es nur eine Definition für ein Normabweichendes Verhalten ist. Mehr nicht. Es ist also nur ein Wort. Asperger. Autismus. Mehr nicht. Wichtiger ist doch, was du damit anfängst. Aufgeben oder weitermachen? Ich wollte aufgeben. Alles sein lassen. Den ich dachte, ich kann jetzt nichts mehr. Nun, dem war und ist nicht so. Ich musste vieles neue lernen. Sicher. Besonders, was und wer ich bin. Was und wer die NT sind. So fand ich Stück für Stück den Unterschied heraus, aber auch, was wir gemeinsam haben. Ja, das gibt es auch. Den eines Sache ist die Selbe. Wir beide sind Menschen. Nicht mehr und nicht weniger. Auch wenn die NT das nicht so sehen. Für sie bin ich einfach der Autist. Der Behinderte. Nur, es sind sie, die mich behindern. Nicht ich. Also ist die Welt behindernd. Oder nicht? Was denkst du?

Freitag, 5. Januar 2018

Asperger und das neue Jahr

Vielleicht hast du dich gefragt, wieso ich seit letztem Oktober nichts mehr geschrieben habe. Der Grund ist etwas Tragisches. Nicht mir ist etwas passiert, sondern in meiner Familie. Das hat mich geistig nicht mehr in die Lage versetzt zu schreiben. 
Nach so langer Zeit ohne zu schreiben, kommt es mir fast wieder komisch vor. Dennoch versuche ich mal wieder ein paar Zeilen zu schreiben. 
Also das Thema ist das neue Jahr. Langweilig. Nun, ja und nein. Für mich hat es eine andere Bedeutung bekommen. Es ist nicht Hoffnung sondern eine Vorwärtschauen. Denn, was war, war und was sein wird, weiss ich nicht. Aber ich weiss, was jetzt ist. Jetzt ist das hier schreiben. Diesen Text.
Wobei, es ist keine Text, sondern einfach nur eine Sammlung von Wörter. Ich versuche wieder rein zu kommen. In das Schreiben. Was nicht so einfach ist. 
Dennoch, also neues Jahr. Das ist es jetzt also. Das Jahr 2018. Alles wieder besser. Das hiess es letztes Jahr auch. Alles wurde schlimmer. Naja, für mich war es kein so gutes Jahr. Aber, ich will mich nicht beklagen. Es hätte viel schlimmer kommen können. 
Jedenfalls lese ich immer nur von guten Vorsätzen, die keiner einhalten kann, oder aber von den letzten Tagen. Weltuntergang. Gibt es auch noch was Normales? Ich meine, einfach nur, das es Tag oder Nacht ist. Das es ist, wie es ist. Wir nicht wissen was kommt. Dass das auch egal ist. Den wer könnte es ändern. Die Frage ist, wie gehen die Menschen mit dieser Ungewissheit um? Gar nicht. Sie wollen schon Wirtschaftsprognosen sehen. Wetterprognosen. Von mir aus die Lottozahlen im Juni. Keine Ahnung, was das bringen soll. Weisst du es? 
Nur eines weiss ich. Dass ich je länger Mühe mit den Menschen und ihrem Getue habe. Ihnen ist nur noch die Selbstverwirklichung wichtig. Ferien. Ansehen. Es wird immer schlimmer. Unfälle nehmen zu. Chaos nimmt zu. Ups... Negativ. Tja. Mal was Positives. Heute ist der 5.1.2018. Passt. Morgen ist der 6.1.2018. Passt. Hat doch was. Naja, dafür muss man Zahlen lieben und verstehen. Meine kleine persönliche Freude. Im Grunde genommen ist 6.1.2018 nichts anders als 9. Wie gesagt für mich sind Zahlen nicht einfach Zahlen. Aber das hatte ich schon mal. 
Zurück zum Thema. Also neues Jahr. Was ist positiv? Ich bin mit der besten Frau zusammen. Darf arbeiten. Leben. Was will ich mehr? Den Weltfrieden? Nein, der ist eine Illusion. Was aber eine gute Sache ist, ist zu versuchen weniger Leiden zu verursachen. Beispiel. Wenger Dinge kaufen die man nicht braucht. Weniger, oder wie ich, kein Fleisch essen. Wegen der Tiere aber auch der Umwelt. 
Mehr lachen. Muss sollte sein. Habe ich in den letzten Monaten nicht mehr oft gemacht. Aber das ist eine andere Geschichte wieso. 
Für alle die mit der Ungewissheit nicht umgehen können. Eine Sache bleibt. Der Tag hat 24 Stunden. Aus dem Gestern wird das Heute, welches gestern noch die Zukunft war. Also leben wir doch in der Vergangenheit, der Gegenwart und er Zukunft zugleich.
Oder kurz gesagt: Dir ein frohes neues Jahr und danke das du meinen Blog liest. 

Freitag, 13. Oktober 2017

Asperger und jeder für sich

Fahre ich Auto, so erlebe ich oft sehr rücksichtlose Autofahrer. Sie kümmern sich nicht darum, ob sie sich und andere in Gefahr bringen. Schaue ich TV, so sehe ich Demonstrationen. Werden die Menschen da gefragt, so wollen sie gehört werden. Es geht um sie. Dazu kommt doch die immer grösser werdende soziale Verelendung der Menschen. Dies obwohl sie scheinbar immer mehr kommunizieren. Aber, das ist ja nur virtuell. Hat also keinen Bestand. Die Menschen sehen sich nach anderen Menschen. Sind sie aber mit ihnen zusammen, dann beginnen die Probleme. Jeder erwartet, dass der andere auf einem eingeht. Wenn das alles verlangen, ja, wer soll es dann noch tun?
Mir kommt die Welt immer autistischer, im wörtlichen Sinne, vor. Die NT sagen von uns, das wir in unserer eigenen Welt leben. Sicher. Nur, die NT auch. Sie leben auch in ihrer Welt. Einer Welt in der der Rücksichtslose und Vordernde Recht bekommt. Menschen werden verurteilt, weil sie nicht etwa ein Verbrechen begannen haben, sondern weil sie anderen gesagt haben, sie sollen es tun. Wir ist der Täter? Der der die Tat begannen hat oder der, der gesagt hat, er soll es tun? Frag dich selber mal.
Ich leben in einer Welt, in der jeder scheinbar alles weiss und kann. Einer Welt in der jeder ein Spezialist ist. Jeder eben für sich.
Ich weiss, ich weiss. Das Oben ist sehr sinister. Irgendwie. Aber es ist doch so. Nicht? Die Frage ist, wie gehe ich als Autist damit um? Gar nicht mehr. Ich schaue nur noch wenig TV. Lese keine News mehr, ausser aus der IT-Welt. Irgendwie brauche ich das ganze Chaos nicht mehr. Es ist doch eh immer das Selbe. Jeden Tag. Wieso sollte ich mir das jeden Tag antun? Eben.
Das lässt denn Schluss zu, dass ich einfach nur für mich sein will. Sicher, das stimmt. Mir ist nicht mehr nach sehr viel Mensch. Ausser natürlich mit meiner Frau und Familie. Das ist was anderes. Aber ansonsten, nein.
Wenn ich arbeite, arbeite ich für mich. Ich arbeite nicht das selbe wie die anderen im Team. So bin ich wieder für mich. Es passt so für mich. Denn, ich muss wirklich nicht mehr so viel sprechen und an Sitzungen wie früher. Bin ich ein Eigenbrötler geworden? Bin ich ein Egoist. Nein. Hat das mit dem Autismus zu tun? Ich denke ja. Ein Teil sicher. Aber nicht alles. Ein anderer Teil ist sicher, dass ich nicht mehr 20 bin. Dass ich einfach mehr Ruhe brauche. Aber auch erkannt habe, dass Stress sich nicht lohnt. Sich aufopfern (siehe letzter Post). Danke nein.
Nur, ich versuche nicht rücksichtslos zu sein. Niemandem ein Leid zuzufügen. Versuche auch, dass ich zu viel Ressourcen verbrauche. Wie Wasser, Strom. Auch auf Fleisch verzichte ich. Solche Dinge halt. Mir geht es dabei nicht nur um mich. Sondern um alle. Idiot, wird jetzt der eine oder andere denken. Wieso tut er das? Nur damit alle anderen einfach verschwenden können? Wieso nicht? Wenn es ihnen gefällt. Ich sehe aber auch, dass ich mit meiner Einstellung nicht alleine bin. Nur, wir sind nicht so viele, wie diejenigen, welche sich einfach keine Gedanken machen. Und wenn, ändern sie nichts an ihrem Verhalten. Jeder eben für sich. NT können eben genau schlecht wie wir, Gewohnheiten ändern. Es ist für mich nicht etwas typisch Autist, sondern typisch Mensch. Die Welt wird autistischer. Schau sie dir an. Manchmal denke ich, dass wir irgendwann die Normal sein werden. Eine Minderheit, aber die Normalen.
Vielleicht könnten die NT von uns auch lernen, mit weniger zufrieden zu sein. Die Welt eben anders zu betrachten. Und, nicht immer nur an sich denken. Sondern begreifen, dass man, auch wenn man alleine ist, nicht alleine auf diesem Planten ist. Ein Gedanke, der immer weniger gedacht wird. So kommt es mir jedenfalls vor.
Wie dem auch sei. Jeder für sich. Dies waren meine paar wenigen Gedanken dazu. Ich hoffe, sie können dazu beitragen, dass es ein wenig weniger Leiden gibt. Alles fängt bei einem selber an.

Donnerstag, 7. September 2017

Asperger und die Abwesenheit

Vielleicht fragst du dich, wieso ich so lange Zeit nicht mehr geschrieben habe. Der Grund dafür ist, dass sich in meinem Leben eine Sache geändert. Eine, für die ich fast 6 Jahre gekämpft habe. Eine Sache die mir sehr am Herzen gelegen ist. Aber das ist nun vorbei. Die Frage ist doch, was es den war, was mir so viel bedeutet hat. Es war, dass ich mich jeden Tag für uns Autisten einsetze. Dass ich einen Ort hatte an dem ich dies tun konnte. An einem Ort den ich selber mit aufbauen half. Der ein Teil meiner selbst war. Aber eben war.
Wie kam es dazu? Nicht ich war es, der dem allem ein Ende setzte, sondern NT. NT die nicht begreifen wollten und wollen, was mir das alles bedeutete. Sie haben mit nicht einmal gefragt, ob ich noch mitmachen will oder nicht. Es war einfach aus. Ende.
Das hat mich dazu bewogen wochenlang über das Verhalten der NT nachzudenken. Wieso sie so sind. Wieso sie nicht verstehen können, dass sich nicht immer alles nur um sie dreht. Was sie wollen. Das ist das Eine. Das andere aber ist, dass NT einfach immer alles zerstören was andere gebaut haben. Sie kommen, und zerstören. Sie denken nicht nach. Sie handeln einfach. Das hat mich in eine Art Schockstarre versetzt. Eine von der ich mich allmählich erhole. Nun, bin ich also weder für Autismuslink noch Specialisterne tätig. Sondern nur noch für Swisscom. Wobei nur noch nicht stimmt. Ich kann auch dort noch einiges tun. Für uns Autisten. Aber es ist eben nicht mehr das, was ich mit aufgebaut habe. So viele Jahre. Die NT denken nur in Lohn und Ferien. Das war nie mein Antrieb. Sondern die Sache. Das Autisten mit der richtigen Umgebung auch selbständig leben und arbeiten können. Das ist nicht mehr. Was heute aus der Stiftung geworden ist, weiss ich nicht. Es ist mir auch egal. Ich weiss nur, dass sie nicht mehr so ist, wie wir sie erschufen. Der Geist der da war ist tot. Dieser tote Geist war für mich ein grosser Verlust. Einer den ich verkraften kann. Sicher. Aber einer der mir auch gezeigt hat, dass es den NT nur um sich und ihre Art geht. Das sie nicht über sich hinaus denken können. Dass sie nichts von Visionen verstehen. Das sie nicht denken können, was andere brauchen. Das es nicht immer nur ums Geld geht. Denn, Selbstständigkeit und Unabhängigkeit, kann nicht gekauft werden. Kann nicht in den Ferien verdient werden. Es ist Arbeit. Sehr viel sogar. Diese kann ich nicht mehr tun.
Heute schreibe ich Software. Auch gut. Sicher. Ich helfe den HR der Swisscom was das Thema Autismus anbelangt. Auch gut. Das meine ich wirklich so. Ich schreibe dies nicht einfach so daher.
Das ist der Grund in Kürze und sehr oberflächlich beschrieben. Ich hoffe, dass ich auf dein Verständnis zählen kann. Was mir also noch bleibt von alledem, ist dieser Blog. Doch um zu schreiben musste ich zuerst wieder meine geistige Kraft haben. Musste wieder erkennen, dass das Leben weitergeht. Wie ich das gemacht habe? Dazu später mehr.
Ich wollte nur mitteilen, dass ich diesen Blog nicht aufgegeben habe. Dass es mir immer noch darum geht, meinen Beitrag zu leisten. Diesmal einfach anders. Wie Oben beschrieben. Und durch meine Artikel in diesem Blog. Danke, dass du auch weiterhin meine Artikel liest. Ich hoffe, dass sie dir helfen können. Wenn nicht, so doch zumindest dass du darüber nachdenkst.

Sonntag, 13. August 2017

Asperger und Altes loslassen

Denk mal darüber nach, was immer noch gleich ist. Was ist immer noch gleich seit du lebst. Was in deinem Leben? Bei mir ist es nichts. Alles hat seine Zeit. Alles kommt und geht. Nichts ist so beständig wie die Unbeständigkeit. Damit klar zu kommen fällt vielen schwer.
Im letzten Artikel habe ich eine grobe Skizze gemacht, was buddhistisches Leben ist. Wie es einem helfen kann, sich in dieser Welt zurecht zu finden. Ein Teil davon ist, das Loslassen. Das nicht anhaften an etwas. Das ist ein wenig bildlich, ich weiss. Aber dieser Ausdruck wird verwendet und zu zeigen, dass es sich nicht lohnt zu denken, das etwas ewig ist. Das man es immer besitzt. Das die Menschen um einem immer bei einem sein werden. Das ist ein Irrtum. Die Frage nun ist, wie kann das überwunden werden? Nun, eines vorab. Es ist nicht einfach. Denn wir sind es gewohnt, nicht so zu denken. Die Menschen denken immer nur im MEIN und ICH. Wer aber erkennt, dass dies alles nicht existiert und leer ist, dessen Leben wird einfacher werden. Doch es braucht sehr viel Übung darin.
In meinem Leben sind viele Menschen gekommen und gegangen. Ich habe viele Arbeiten gemacht. Vieles gelernt. Doch eines habe ich nicht gelernt, wie mit der Veränderung umgehen. Das kann auch nicht gelehrt werden, da nur wenig wissen, wie es geht. Auch wenn viele sagen, es macht ihnen nichts aus, so ist es nicht die Wahrheit. Die Menschen haben ein sehr grosses Problem damit.
Ich habe dies alles in er Meditation erkannt. Ohne Lehrer. Ohne Kurs und Schulung. Braucht es nicht. Der Mensch ist fähig dies alleine zu erkennen, wenn er will. Doch es braucht eines. Einen Willen es zu wollen. Auch zuzulassen, dass man danach nicht mehr der Selbe ist. Das das Leben sich verändert. Die Art wie man denkt. Die Art wie man spricht. Die Welt sieht. Deshalb an dieser Stelle diese Warnung.
Niemand ist für das verantwortlich was man tut, ausser man selber. Das ist eine grosser Erkenntnis. Sie stammt nicht von mir. Doch die Menschen können das schon nicht. Sie geben immer allen anderen die Schuld. Das am Rande.
Zurück zum Thema. Wieso also loslassen? Was ist der Nutzen davon? Was bringt das einem überhaupt? Freiheit. Freiheit im Geiste. In den Gedanken. Wer nicht immer Angst hat, das er was verlieren kann oder sich was ändert, der lebt bewusster. Der lebt freier. Eine Lüge? Nein, es ist die Wahrheit. Ich selber lebe so. Noch nicht perfekt, klar. Aber ich übe es jeden Tag. Seit über einem Jahr. Zu Beginn war es hart. Jetzt ist es normal geworden.
Kann ich mich denn überhaupt an etwas freuen? Sicher doch. Aber ist das denn so wichtig? Oder ist es wichtiger, dass man mit sich im Einklang ist? Das man die Welt so akzeptiert, wie sie ist. Das man auch andere Meinungen zulässt und nicht immer nur meint, dass nur die Eigen die richtige ist. Das lieber LeserIn, ist sehr schwierig. Zumindest war es das für mich. Ich musste mir das alles erarbeiten. Las viel. Dachte viel nach. Beobachtet. Es ist ein Prozess, der noch nicht zu Ende ist. Was auch gut so ist.
Tipp. Versuche mal im Einfachen so zu denken. Du wirst sehen, dass ich dein Leben mit der Zeit vereinfacht. Es ist aber nicht so, das die Probleme plötzlich weg sind. Die gehören zum Leben. Doch du wirst gelassener mit ihnen umgehen können. Eben, weil dir bewusst ist, das nichts beständig ist.

Sonntag, 6. August 2017

Asperger und buddhistisch Leben

Was soll dieser Titel, wirst du dich jetzt fragen. Was hat das Thema Autismus und Buddhismus gemeinsam. Wie komme ich überhaupt auf so was?
Je mehr ich sehe, wie die NT die Welt zerstören, desto mehr frage ich mich, was ich dagegen tun kann. Nicht im Grossen, sondern im Kleinen. Da bin ich auf die Reden des Buddha gestossen. Sie lesen sich in der heutigen Zeit sehr speziell. Sie sind vor 2500 Jahren geschrieben worden. Also in einer Zeit und Gegend, die mit der unsrigen nichts zu tun hat. Oder etwa doch? Diese Frage habe ich  mir gestellt. Die Antwort war verblüffend. Das was er gesagt hatte, ist auch heute noch gültig. Mir geht es nicht darum, Werbung für den Buddhismus zu machen. Sondern darum, einfach eine andere Sichtweise zu zeigen. Eine, die der Welt nicht schadet. Eine die den Mitmenschen nicht schadet. Eine, die einem selbst nicht schadet. Alles was die NT tun, oder vieles, ist immer irgendwie destruktiv. Mehr als konstruktiv. Es scheint, in der Natur der NT zu liegen, das sie lieber zerstören, als zu erschaffen. Wie auch immer.
Was hat das alles mit dem Autismus zu tun. Nun, ich konnte als ich zu meditieren begann, erleben, wie sich mein Denken und Verhalten geändert hat. Nicht von jetzt auf gleich. Das hat über ein Jahr gedauert. Ein Weg, der noch nicht zu ende ist. Der es nie sein wird. Das mach nichts. Denn ich lerne so sehr viel über mich und die Menschen. Lerne, dass es nicht immer richtig ist, was die Mehrheit tut. Lerne, dass ich einfach leben soll. Bescheiden. Nun, du kann jetzt sagen, dass geht auch ohne Buddha. Denk einfach mal nach. Ja, das habe ich getan. Aber keine befriedigende Lösung gefunden. Wieso also suchen, wenn sie schon einer gefunden hat? Eben.
Ich habe erkannt, dass die Menschen im Grunde genommen das Selbe suchen wie ich suchte. Das sie nur nicht selber auf die Idee kommen, wo sie suche müssen. Und, wenn sie es gefunden haben, merken sie, dass es nicht umsonst ist. Der Preis ist, das man üben muss. Sehr viel. Es ist Arbeit. Aber auch Vergnügen.
Heute bin ich ruhiger und gelassener. Sicher ist es auch das Alter. Ich bin ja 42. Da denkt man anders als mit 20. Aber das ist nicht alles. Es ist vielmehr dass ich erkannt habe, dass Meditation für Autisten sehr gut ist. Das auch die Erkenntnisse des Buddha helfen können sich und die Welt zu verstehen. Das man auch mal anders denken soll. Nicht immer nur in Zahlen und Fakten. Das Ideen wenn man sie zulässt, sehr hilfreich für andere sein können. Und, dass es nicht um einem geht. Sondern um alle.
Dieses Denken ist nicht einfach und hier nur an der Oberfläche skizziert. Mir geht es auch nicht darum zu missionieren. Sondern einfach zu zeigen, wie versuche in der Welt der NT klar zu kommen. Was ich ausprobiere. Was klappt und was eben nicht. Das mit dem Meditieren das klappt. Nur, man sollte es jeden Tag tun. Dabei müssen es nicht Stunden sein. Manchmal reichen auch 2 Minuten. Zeit, so wirst du erkennen, ist nicht real. Sie spielt keine Rolle. Wie ich das meine? Nun, früher dachte ich in Zeit. In Schemen. Alles musste einer gewissen Zeit zugeordnet sein. Einer Zahl. Heute habe ich das nicht mehr. Mein Leben ist dadurch viel freier geworden.
Oder einfach alles so hinzunehmen wie es ist. Nein, ich frage mich was die Ursache ist. Oft bin ich es selber. Schuld trägt niemand. Auch das eine Erkenntnis. Viel wirre Sätze ich weiss. In den nächsten Artikeln werde ich versuchen, das Ganze mal genauer aufzuzeigen. Wie ich mein Leben besser in den Griffe bekommen habe. Aber ich, wie es geschafft habe, nicht mehr auszurasten. Was ja keine einfach Sache ist. Alles Themen die für Autisten interessant sein könnten. Aber nicht nur für sie, sondern auch für NT.